Zusammensetzung:

Glucosamin-HCI (12 %), Leinextrudat, Karotten, Mariendistelkraut, Artischockenblätter, Brennnesselblätter, Ingwer, Teufelskralle, Topinambur, Chondroitinsulfat, Birkenblätter, Kamille, Löwenzahnkraut, Löwenzahnwurzel, Süßholzwurzel, Wacholderbeeren, Weißdorn, Weidenrinde, Seealgenmehl, Hefeerzeugnis aus Saccharomyces cerevisiae.

 

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe pro kg:

Kieselgur (Diatomeenerde, gereinigt) (E551c) 20.000 mg

Zubereitung:

Ins Nassfutter mischen. 

Dosierempfehlung:

bis 10 kg 2 ML 8 g  
10-20 kg 4 ML 16 g  
20-30 kg 6 ML 24 g  
 über 30 kg 8 ML 32 g  

 ML = Messlöffel 4 g



Inhaltsstoffe:

Rohasche 18,4 %; Rohprotein 28,6 %; Rohfett 4,2 %; Rohfaser 5,1 %; Omega-3-FS 6.760 mg/kg, Omega-6-FS 3.420 mg/kg 

 

Glucosamin

 

Glucosamin gehört zur Gruppe der Aminozucker. Glucosaminsulfat ist eine endogene Substanz und ein Bestandteil der Polysaccharidketten der Knorpelmatrix und Glucosaminoglykan in der Gelenkflüssigkeit. In zahlreichen Untersuchungen wurden schmerzlindernde, entzündungshemmende, Knorpel protektive und Knorpel aufbauende Effekte bestätigt.

Glucosamin ist ein wesentlicher Teil der Knorpelstruktur. Durch die Einnahme von Glucosamin kann die Beweglichkeit verbessert werden und Entzündungsprozesse in Gelenken können sich verbessern. 

 

Chondroidinsulfat

 

Chondroitinsulfat ist ein im Körper natürlich vorkommendes Glykosaminoglykan, welches ebenfalls für den Knorpelaufbau benötigt wird. Wegen seiner sehr hohen Wasserbindungskapazität ist Chondroitinsulfat für die mechanisch-elastischen Fähigkeiten des Gelenkknorpels verantwortlich. Für Chondroitinsulfat wurden in verschiedenen Untersuchungen schmerzlindernde, entzündungshemmende, antiapoptotische (gegen den Zelltod gerichtet), immunmodulierende sowie antioxidative und neuroprotektive Wirkungen beschreiben.

 

Leinsamen

 

Leinsamen sind reich an Ballast- und Schleimstoffen die im Magen und Darm nach der Einnahme aufquellen und somit einen wichtigen Einfluss auf die Verdauung haben. Das Volumen wird auf 

ein 3-6faches vergrößert, weshalb der Magen und Darminhalt deutlich gefüllt wird. Gleichzeitig wird aber der im Leinsamen enthaltene Schleim freigesetzt, der im Verdauungstrakt auf die vorhandenen Oberflächen wie ein schützender Film wirkt. Die Inhaltsstoffe haben deshalb eine verdauungsfördernde und auch eine regulierende Wirkung. Der Darm wird durch das Quellvermögen gedehnt, weshalb die normalerweise sehr träge Darmmuskulatur besser aktiviert wird.

Die Leinsamen Wirkung bezieht sich nicht nur alleine auf die Vorteile um Verdauungsprobleme zu lindern. Bei regelmäßiger Einnahme kann der Cholesterinspiegel gesenkt werden, was sich auch positiv auf das Herz- und Kreislaufsystem auswirkt. Auch die Zuckerwerte vom Blut können durch Leinsamen verbessert werden, aufgrund der enthaltenen Omega 3 Fettsäuren. Die Leinsamen Wirkung schließt aber auch das Immunsystem mit ein, da der Organismus durch die enthaltenen Inhaltsstoffe gestärkt wird und der Körper deshalb auch viel weniger anfällig für Krankheiten wird. Der verhältnismäßig hohe Anteil an Calcium kommt den Knochen und den Zähnen zu gute.

 

Karotten

 

Bei den Karottenballaststoffen handelt es sich um eine sehr günstig zusammengesetzte Kombination aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen. Während die löslichen Ballaststoffe den Stoffwechsel anregen und dazu beitragen können, die Blutfettwerte zu senken sowie Cholesterin auszuscheiden, regen die unlöslichen Ballaststoffe die Darmtätigkeit an und lindern Magen-Darm-Probleme. Karotten haben dabei den großen Vorteil, dass sie sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall wahre Wunder bewirken können.

 

Mariendistel

 

Mariendisteln bilden dunkelbraune Früchte, aus denen die Samen der Pflanze geerntet werden. Im Samen sitzen die heilsamen Wirkstoffe der Pflanze. Dabei handelt es sich vor allem um den Stoff Silymarin, sowie fettreiches Öl und verdauungsanregende Schleimstoffe.

Silymarin kräftigt und regeneriert die Leber. Es legt sich an die äußeren Hüllen der Leberzellmembran und stabilisiert sie damit. So können Giftstoffe nicht in die Leberzellen gelangen. Das stärkt die Leber, die sich so auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren kann – das Filtern und Umwandeln von Giftstoffen im Körper.

Die Mariendistel bekämpft chronisch-entzündliche Krankheiten der Leber wie Hepatitis und Zirrhosen. Vorbeugend kann mit der Einnahme der Mariendistel eine Schwächung der Leber durch Schadstoffe wie Medikamente oder chemische Umweltgifte entgegen gewirkt werden. 

 

Artischocke

 

Artischockenblätter und deren Extrakte werden bei funktionellen Verdauungsbeschwerden, die durch unzureichende Gallensekretion hervorgerufen wird, verwendet. Diese dyspeptischen Beschwerden äußern sich mit Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsschwäche. Mit Artischockenextrakten kann eine Normalisierung einer gestörten Leber- Gallesekretion erreicht werden. 

Aber auch eine positive Beeinflussung des Lipidstoffwechsels durch eine Senkung der Gesamtcholesterin- und der Triglyceridwerte wurde nachgewiesen, wobei es zu einer Senkung der LDL Werte und zu einem Anstieg der HDL Werte kommt.

 

Brennnessel

 

In Brennnesselblättern befinden sich Flavonoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken leicht wassertreibend. Das heißt, sie erhöhen die Harnausscheidung und durchspülen damit die ableitenden Harnwege (also Harnleiter, Blase und Harnröhre). Die Blätter können daher gegen eine aufkommende Blasenentzündung oder andere Harnwegsinfekte helfen. Meist wird die Brennnessel hierfür mit ähnlich wirkenden Kräutern kombiniert – zum Beispiel mit Birkenblättern.

 

Ingwer

 

Der Ingwer ist reich an Vitamin C und enthält darüber hinaus Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor. Das Rhizom wirkt antibakteriell und kann somit zu einer gesunden Darmflora beitragen. Die Knolle hält also definitiv gesund. Sie wirkt virustatisch, hemmt also die Vermehrung von Viren.

 

Teufelskralle

 

Inhaltsstoffe der Teufelskralle sind Bitterstoffe, vor allem Harpagosid, sowie Flavonoide und Acteosid. Sie wirken entzündungshemmend, abschwellend und schwach schmerzlindernd. Außerdem hemmt sie eiweißabbauende Enzyme in der Matrix des Gelenkknorpels und wird deshalb bei der Behandlung von Arthrose eingesetzt.

 

Topinambur

 

Anstelle von Stärke enthält Topinambur das Kohlenhydrat Inulin. In der frischen Knolle sind bis zu 16% Inulin nachzuweisen. Inulin wirkt positiv auf die Verdauung, kann bei übermäßigem Verzehr aber zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Durchfall führen. Topinambur enthält 

Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2 und Niacin. Die Gehalte an den Mineralstoffen Eisen, Kalium und Kalzium sind im Vergleich zum Erdapfel deutlich höher.

 

Birkenblätter

 

Birkenblätter wirken harntreibend. Sie werden deshalb bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege und therapiebegleitend bei rheumatischen Beschwerden genutzt.

 

Kamille

 

Inhaltsstoffe aus Kamillenblüten entfalten verschiedene Effekte: Sie unterbinden die Wirkung von entzündungsfördernden Stoffen im Körper, sie hemmen das Wachstum von Bakterien, und sie entspannen verkrampfte Muskeln im Magen-Darm-Trakt.

 

Löwenzahn

 

Die Bitterstoffe helfen bei Verdauungsbeschwerden, indem sie den Appetit anregen und den Fettstoffwechsel verbessern. So kann Löwenzahn auch bei Blähungen, Verstopfung und Magenbeschwerden helfen. Zudem hat er eine harntreibende Wirkung und wird daher bei Durchspültherapien gerne empfohlen. 

 

Süßholzwurzel

 

Die Wurzeln von Süßholz (Glycyrrhiza glabra) wirken entzündungshemmend, verflüssigen den Schleim in den Atemwegen und fördern dessen Auswurf/Abhusten. Außerdem ist Süßholz gegen Viren und Geschwüre wirksam (antivirale und antiulzerogene Wirkung).

 

Wacholderbeeren

 

Die Bitterstoffe der Wacholderbeeren regen die Verdauung an und werden daher bei Blähungen und Völlegefühl eingesetzt. Zusätzlich wirken die ätherischen Öle, vor allem die enthaltenen Terpine, harntreibend und helfen auch bei Gelenkentzündungen und rheumatischen Beschwerden.

 

Weißdorn

 

Weißdornblätter mit Blüten enthalten als wichtigste Inhaltsstoffe Flavonoide und Procyanidine. Diese werden für die herzstärkende Wirkung verantwortlich gemacht. Weißdorn kann unter anderem die Kontraktionskraft und das Schlagvolumen des Herzens steigern und die Durchblutung des Herzmuskels verbessern.

 

Weidenrinde

 

Die Weidenrinde junger Zweige weist einen mitunter hohen Anteil an sogenannten Salicylaten (wie Salicin, Salicortin etc.) auf. Salicylate werden im Körper in Salicylsäuren umgewandelt. Diese besitzen einen ähnlichen Wirkmechanismus wie die Acetylsalicylsäure (ASS) – ein synthetischer Arzneistoff, der auf Basis der Salicylate entwickelt wurde.

Die Salicylate sind hauptverantwortlich für die schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung der Weidenrinde.

 

Hefe

 

Der Gehalt an B-Vitaminen ist in Hefe enorm. Vertreten sind vor allem die Vitamine B1, B2, B6 und Niacin. Dieser Mix sorgt für einen reibungslosen Stoffwechsel und unterstützt Muskeln und Nerven – Balsam für alle, die gestresst und angespannt sind.

Mit Folsäure, Pantothensäure und Biotin liefert Hefe zudem wahre Beauty-Vitamine, die wichtig sind für gesunde Haut, Haare und Nägel.

Aber auch der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen kann sich sehen lassen. Hefe enthält Kalium und Natrium in einem idealen Verhältnis, Kalzium für starke Knochen und Zähne, Magnesium für geschmeidige Muskeln, Eisen für die Blutbildung und Zink für gute Abwehrkräfte.

Durch reichlich hochwertiges Eiweiß ist Hefe zudem eine gute Eiweißergänzung für alle, die mehr brauchen wie eben ältere Hunde.


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